Ich mag Vampire und Gestallten der Dunkelheit, ich mochte sie schon immer, lange vor dem Biss Hype. Ja die Biss Reihe, die Segnung der Welt empfangen durch das hormonblubbernde Hirn von Stephenie Meyers die es geschafft hat endlich endlich endlich der Welt das zu geben auf das sie schon so lange gewartet hat, den Swarovski- Vampir. Ja, aus dem ungezähmten, brutalen Ungeheuer der früheren Nächte ist das ultimative Frauenbegleittool geworden, eine Mischung aus Modeaccesoir und Schosshündchen mit einem Schuss übersinnlichem Bodygard ach und göttlich im Bett isser auch noch. Also quasi der Vampirleatherman für die Damenhandtasche, Paris Hilton hat sich gleich ein Dutzend bestellt.
Dieser Erfolg hat die Tore geöffnet für aberhunderte weitere Vampir liebt Sterbliche, Werwolf liebt Sterbliche, (Setzten sie hier das Übersinnliche Wesen ihrer Wahl ein) liebt Sterbliche, Bücher.
Beide Bücher fallen augenscheinlich in oben genanntes Genre, Frauengesicht, komische Tribals, Floralmuster oder irgendwas in der Art auf dem Cover und natürlich ist die Grundfarbe Schwarz. Ja die Bücher sind kaum zu übersehen und bilden in jeder Buchhandlung einen zunehmend grösser werdenden Berg. Natürlich hab ich die Bücher nicht in normalen Buchladen zum normalen Preis erstanden, wir haben in Chemnitz zum Glück einen Restpostenbuchladen also gab es beide Bücher für die Hälfte.
Kismet vs. Kismet,
im Ring stehen Jill Kismet Dämonenjägerin contra Kismet Knight Vampirpsychologin. Nein das ist kein Scherz, die Frau ist wirklich Vampirpsychologin die beständig damit kämpft ihre Psyche zusammenzuhalten und mit der magischen Welt zurechtzukommen. Sie sollte sich ein Beispiel an der anderen Kismet nehmen, die hat keine Psychoprobleme und dank Silberschwert, Pistole und anderer Spielereien kommt sie ganz hervorragend mit der magischen Welt zurecht, nur die meist nicht mit ihr.
![]() |
| 364 Seiten, LYX Egmont |
![]() |
| 442 Seiten, Knauer |
Ahhhh die Geschichte, trotz 442 Seiten ist die in einem Satz erzählt. Meistervampir(gut) liebt Vampirpsychologin, älterer Meistervampir (Böse) taucht auf manipuliert Psychologin um sie zur Sexsklavin zu machen (die Begründung dafür erspar ich euch lieber, aber ich hab nach einer Wand für meinen Kopf gesucht), guter Meistervampir rettet sie. Die Hauptfigur ist ungefähr so selbstständig wie eine Vierjährige, ihr grösstes Problem mit ihrem Lover ist das er sie ständig bevormundet, was dann auch Regelmässig in einem Anfall von dummen Trotz ihrerseits führt, immer dann wenn es grade wirklich gefährlich wird logischerweise. Warum die gute Psychologin sich ständig so verhält als ob sie nicht in der Lage wäre sich die Schuhe zuzubinden und dann ständig von jedem und allem gerettet werden muss aber am Ende natürlich die absolute Heldin ist, muss ich ja zum glück nicht verstehen.
Liest man diese unglaubwürdig unterirdische Mischung aus Sex, Langeweile, Sex, Sinnlosigkeit, Sex, Pubertärem Gefasel und Sex ist man sich sicher, die Autorin ist 14, maximal. Da wären wir dann auch bei der überraschensten Wendung des Buches, die Autorin ist Baujahr 1951, was beweisst; JA, die Pubertät kann ziemlich lange dauern.
Liest man diese unglaubwürdig unterirdische Mischung aus Sex, Langeweile, Sex, Sinnlosigkeit, Sex, Pubertärem Gefasel und Sex ist man sich sicher, die Autorin ist 14, maximal. Da wären wir dann auch bei der überraschensten Wendung des Buches, die Autorin ist Baujahr 1951, was beweisst; JA, die Pubertät kann ziemlich lange dauern.
Ich kann euch Lilith Saintcrow und ihre Jill Kismet Reihe wirklich ans Herz legen, alle Bücher der Reihe lesen sich gut und spannend wobei Dämonenmal Band eins der Serie ist. wirklich spannende Geschichten mit genau dem richtigen Mass an Erotik, Herz, Horror, Krimi und Action. Sicher hohe Literatur ist etwas anderes, aber für einen gemütlichen Lesenachmittag mit Tee und Keksen genau das Richtige.
"Vampire leben länger" gehört in dagegen in die Rubrik, die armen Bäume, WAAAARRRUUUMMMM??????
Das Buch ist konstant langweilig, die Story an Sinnfreiheit kaum zu überbieten, die Charaktere so blass und zweidimensional wie ein Betttuch nach dem Gang durch Chlorbleiche und Mangelautomat. Das ganze kocht die Autorin dann in einem starken Sud aus blubberndem Hormon bis auch der letzte Rest von "Lesbar" aus den Seiten des Buches gekocht wurde. Leider schafft es das Buch noch nicht mal in die Kategorie "You have to read it, to believe, how bad" sondern einfach nur in die "Puh, es ist Papier und recyclebar, wo ist der Ofen?"


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen