Als erstes muss ich mich entschuldigen, es ist ja doch mehr als eine Weile her das ich etwas gepostet habe, Asche auf mein Haupt.
Ich hatte Vorgestern das grosse Vergnügen Harry Rowohlt live zu erleben. Er sang eine übersetzte Version einer Nationalhymne, das brachte mich auf eine Idee
. Ich bin stolze Besitzerin einer Sammlung von Nationalhymnen und viele von ihnen sind, naja, beschreiben wir es als seltsam. Also starte ich jetzt eine Reihe, Gedankenbilder zu Nationalhymnen. Als erstes,
Kanada.
Vielleicht liegt es an meiner Version der Hymne, aber irgendwie klingt das als wollten sich die Sänger gleich selber erwürgen. Irgendwie total deprimierend das ganze.
Jungs mögt ihr euer Land nicht oder findet ihr es einfach nur öde? Der Text hilft weiter.
O Kanada! Heimat unserer Vorfahren
Nur eurer Vorfahren? Was ist mit euch? Oder wollt ihr einfach nur weg.
Erwecke wahre Vaterlandsliebe in all deinen Söhnen.
Wie nun, die muss erst geweckt werden? Ist das Land wirklich soooo langweilig? Ich meine ihr habt, Bäume und Wald und Schnee und..... Ahornsirup?
Deine Stirn ist mit glorreichen Blüten umkränzt.
Denn dein Arm kann das Schwert führen,
Er kann auch das Kreuz tragen.
Er kann auch das Kreuz tragen.
Glorreiche Blüten? Und wieso kann? Klar, ist wohl nicht nötig das Schwert und wer schleppt schon gerne ein Kreuz durch die Gegend.
O Kanada, wir stehen wachsam für dich.
Was? Moment wir haben grade geklärt das euer Land langweilig und deprimierend ist, warum bewacht ihr es dann? Und gegen wenn? Wer würde es nach dem was ihr gesungen habt denn noch haben wollen?
Moment ist Kanada vielleicht so eine Art Büchse der Pandora der Langeweile? Steht ihr Wache damit Ödnis und Langeweile bleiben wo sie sind?
Die Welt dankt euch für euren aufopferungsvollen Dienst.
Bleibt nur noch zu sagen:
We Love you Canadiens.
Also hier nun das Bild das sich mir in den Kopf schleicht während ich die Hymne höre.
Wie immer ist das alles bitte nicht zu ernst zu nehmen.



