Dienstag, 20. Dezember 2011

Guck mal, eine Hymne

Als erstes muss ich mich entschuldigen, es ist ja doch mehr als eine Weile her das ich etwas gepostet habe, Asche auf mein Haupt.

Ich hatte Vorgestern das grosse Vergnügen Harry Rowohlt live zu erleben. Er sang eine übersetzte Version einer Nationalhymne, das brachte mich auf eine Idee
. Ich bin stolze Besitzerin einer Sammlung von Nationalhymnen und viele von ihnen sind, naja, beschreiben wir es als seltsam. Also starte ich jetzt eine Reihe, Gedankenbilder zu Nationalhymnen. Als erstes,

Kanada.



Vielleicht liegt es an meiner Version der Hymne, aber irgendwie klingt das als wollten sich die Sänger gleich selber erwürgen. Irgendwie total deprimierend das ganze.
Jungs mögt ihr euer Land nicht oder findet ihr es einfach nur öde? Der Text hilft weiter.


O Kanada! Heimat unserer Vorfahren
Nur eurer Vorfahren? Was ist mit euch? Oder wollt ihr einfach nur weg.

Erwecke wahre Vaterlandsliebe in all deinen Söhnen.
Wie nun, die muss erst geweckt werden? Ist das Land wirklich soooo langweilig? Ich meine ihr habt, Bäume und Wald und Schnee und..... Ahornsirup?

Deine Stirn ist mit glorreichen Blüten umkränzt.
Denn dein Arm kann das Schwert führen,
Er kann auch das Kreuz tragen.
Glorreiche Blüten? Und wieso kann? Klar, ist wohl nicht nötig das Schwert und wer schleppt schon gerne ein Kreuz durch die Gegend.

O Kanada, wir stehen wachsam für dich.
Was? Moment wir haben grade geklärt das euer Land langweilig und deprimierend ist, warum bewacht ihr es dann? Und gegen wenn? Wer würde es nach dem was ihr gesungen habt denn noch haben wollen?
Moment ist Kanada vielleicht so eine Art Büchse der Pandora der Langeweile? Steht ihr Wache damit Ödnis und Langeweile bleiben wo sie sind?
Die Welt dankt euch für euren aufopferungsvollen Dienst.
Bleibt nur noch zu sagen:
We Love you Canadiens.

Also hier nun das Bild das sich mir in den Kopf schleicht während ich die Hymne höre.



Wie immer ist das alles bitte nicht zu ernst zu nehmen.

Freitag, 9. Dezember 2011

6 Kilometer

Heute gibt es wieder eine meiner Kurzgeschichten. Entstanden ist sie schon vor einer kleinen Ewigkeit. 



Noch 131 Kilometer grauer eintöniger Asphalt und ich bin bei dir.
Lichter fliegen vorbei, der Geruch von Poliermittel und neuen Autositzen steigt mir in die Nase. Über allem glänzt die runde Scheibe des Mondes, noch 131 Kilometer sagen mir die Instrumente. Meine Gedanken rasen noch schneller als meine Reifen über den Asphalt rollen können. Tanzen im rhythmischen Stakkato der weißen Streifen deren Glanz meine Augen verwirrt, die mir Richtung und Wegweiser sind.
Du hast nur gesagt komm, nach allem was war, einfach nur Komm. Blendendes Licht liegt vor mir, zerreißt die teeriege Dunkelheit, die die Insel aus Licht die meine Scheinwerfer erschaffen, umgibt.
Ein Tunnel gleißt in seiner widernatürlichen Helligkeit, fast scheint es mir als würde das Licht nach mir greifen mit langen kalten Tentakeln, versuchen mich einzufangen, mich einzusaugen. Mein Wille verliert sich in den Untiefen meiner Gedanken, Jahre habe ich geträumt von deiner regenbogengleichen Nähe.
130 Kilometer noch.
Will ich wirklich zurück zu dir? Das Licht umfängt mich, zieht mich an. Die Tunnelwände in ihrem dumpfen Grau lächeln, verengen meinen Blick, verengen gleichsam meine Gedanken, nehmen ihnen die Lust am freien Spiel. Ich schließe kurz die Augen um die Enge zu vergessen, einen kurzen Sieg über das Licht zu erringen. In die Dunkelheit wummert mein Herzbass, unerbittlich mich erinnernd, was passiert wenn ich dein Bild, wie so viele male zuvor, auf meine Lieder projiziere. Ich reiße die Lieder auseinander fast mich selber dazu zwingend und dein Abbild schwebt noch eine Millisekunde vor mir gefangen zwischen den Betonwänden.
129 Kilometer noch.
Das Notausgangsschild flackert im sterbenden Stakkato, unheimliche Sicherheit versprechend während ich es passiere. 3 Jahre und hunderte von Kilometern hab ich gebraucht um hierher zu gelangen in diese trostlos graue Bergwunde. 3 Jahre seit dem letzten Kuss der letzten samtenen Berührung. Weidengleich erzittere ich beim Gedanken an deine Arme um mich.
128 Kilometer noch
Der Tunnel würgt mich hinaus zurück in die Dunkelheit des schwarzen Tuches, entlässt mich zurück in die Weite meiner Kopflandschaft, im Rückspiegel scheint es mir als ob der Berg mir erstaunt hinterherschauen würde. Es hat gedauert bis ich mich von den Herzketten befreit hatte die du um mich gelegt hast, bis der Canyon den dein Weggehen in mir hinterlassen hat, akzeptiert war, bis das Rad der Tage nicht davon gefärbt wurde, fast nicht.
127 Kilometer noch.
Etwas rast durch die Helligkeit vor mir, ein Vogel oder eine Fledermaus, angezogen von der Insel die ich bilde. Nimmt mich mit in die alten Tage, lässt mich Filme sehen gefärbt durch all die Jahre des nicht Anschauens, des Vergessenwollens. Filme von Sommertagen, von Winternächten, von Herbstdämmerung und Frühlingsdüsterniss. Filme von dir.
126 Kilometer noch.
Komm, mehr hast du nicht gesagt, außer Komm. Nach all dieser Zeit einfach nur Komm und darum eile ich durch die Düsternis höre dem rauschen der Räder auf dem Asphalt zu wie sie mich immer näher zu dir Tragen. Wie viel Weg liegt hinter mir? Welche Anderen habe ich in der Zeit gestreift, welche Schlaglichter haben sich auf mein Leben gelegt. 300 Kilometer durch die Dunkelheit der Nacht und unzählige durch die Einsamkeit habe ich hinter mich gebracht. Und jetzt einfach Komm.
125 Kilometer noch.
Vor mir glänzt ein Blaues Schild von seiner teerigen Umarmung befreit. Eine Abfahrt schält sich aus der Düsternis, meine Hände ziehen sanft am Lenkrad, meine Reifen rauschen langsamer über den Asphalt dann ein kurzer druck auf die Bremse.
Noch 0 Kilometer grauer eintöniger Asphalt und ich bin bei mir

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Magische Selbstmordattentäter contra Doppeldeckerbomber

"Im Namen der Götter" ist ein verdammt spannendes Stück Lesestoff, um das direkt mal gesagt zu haben.
Piper, 314 Seiten
Die Geschichte spielt in den  beiden Nachbarländern Altima und Bartokhrin, die seit Jahrzehnten verfeindet sind. Die beiden Länder könnten unterschiedlicher nicht sein. Altima ist industrialisiert klassisches Steampunk oder in dem Fall eher Benzinpunk. Technisch befindet sich Altima ungefähr auf dem Stand um 1925 vom Flair her erinnert es aber eher an das Victorianische England. Bartokhrin dagegen ist Wilder Westen gemischt mit Vorderem Orient. Die Leute reiten auf Pferden, tragen Cowboyhüte, betreiben Viehzucht und Ackerbau, die Frauen verstecken sich hinter massives Make-Up und Perücken vor den Augen fremder Männer und die Sozialen wie religiösen Regeln sind extrem streng. Bartokhrin ist zwar nominell unabhängig wird aber von Altima in allen Belangen dominiert.
Chamus, ein junge aus Altima entgeht knapp einem Selbstmordanschlag auf seine Schule, damit beginnt sein Albtraum. Nach der Notlandung in Bartokhrin lernt er Riadni kennen, ein rebellisches Mädchen, das ihn gefangen nimmt um ihn den Freiheitskämpfern zu übergeben. Als Die Altima töten wollen greift Riadni entsetzt ein und zusammen begeben sich die beiden auf eine wilde Flucht durch die Wildeniss Barthokrins. Im Zuge dieser Flucht decken sie einen schrecklichen Plan auf in den auch Altimas Familie verwickelt ist. Schaffen es die beiden den offenen Krieg zwischen ihren Ländern zu verhindern?

Die Story ist nicht unbedingt neu, aber gut erzählt und spannend geschrieben. Oisin McGann beweist das man durchaus ein moralisches Buch schreiben kann ohne ständig den Zeigefinger zu heben oder eine der beiden Seiten als ultimativ böse darzustellen. 
das als Fantasy-Thriller gekennzeichnete Buch hätte weit über diese Genrezuordnung hinaus Leser verdient. Es ist faszinierend wie spielerisch der Autor die Entstehung von Vorurteilen und Hass erklärt und darin liegt auch die Genialität des Buches. Keiner der Charaktere ist wirklich böse, keiner wirklich gut, der Leser muss selber entscheiden, bekommt fast versteckt die Frage gestellt, wo die Grenze liegt zwischen Freiheitskampf und Terrorismus, Unterdrückung und wirtschaftlicher Hilfe und welches Gesselschaftsmodel denn das bessere ist. Dabei erhebt das Buch nie den Zeigefinger nimmt nie einen Standpunkt ein, es ist nie moralisierend. 

Das Buch wäre sicher ein gutes Jugendbuch geworden und ist für jüngere Leser sicher auch empfehlenswert, aber es würde dem Buch nicht gerecht. Es hat mich in seinen Bann gezogen von der ersten Seite an, es passiert mir selten das ich ein Buch in einem Rutsch durchlese, aber genau das hat das Buch geschafft. Neben dem Wunsch herauszufinden was denn als nächstes passiert waren es vorallem die ungestellten moralischen Fragen die mich wach und am Lesen gehalten haben, das sogar ohne Kaffee der war nämlich gerade ausgegangen.

Montag, 5. Dezember 2011

Kismet vs. Kismet

So heute gibts meine erste Buchbesprechung und weil ein Buch zu langweilig wäre hab ich mich gleich für derer zwei entschieden. Beide sind aus dem Bereich Dark-Fantasy für Frauen.
Ich mag Vampire und Gestallten der Dunkelheit, ich mochte sie schon immer, lange vor dem Biss Hype. Ja die Biss Reihe, die Segnung der Welt empfangen durch das hormonblubbernde Hirn von Stephenie Meyers die es geschafft hat endlich endlich endlich der Welt das zu geben auf das sie schon so lange gewartet hat, den Swarovski- Vampir. Ja, aus dem ungezähmten, brutalen Ungeheuer der früheren Nächte ist das ultimative Frauenbegleittool geworden, eine Mischung aus Modeaccesoir und Schosshündchen mit einem Schuss übersinnlichem Bodygard ach und göttlich im Bett isser auch noch. Also quasi der Vampirleatherman für die Damenhandtasche, Paris Hilton hat sich gleich ein Dutzend bestellt.
Dieser Erfolg hat die Tore geöffnet für aberhunderte weitere Vampir liebt Sterbliche, Werwolf liebt Sterbliche, (Setzten sie hier das Übersinnliche Wesen ihrer Wahl ein) liebt Sterbliche, Bücher. 

Beide Bücher fallen augenscheinlich in oben genanntes Genre, Frauengesicht, komische Tribals, Floralmuster oder irgendwas in der Art auf dem Cover und natürlich ist die Grundfarbe Schwarz. Ja die Bücher sind kaum zu übersehen und bilden in jeder Buchhandlung einen zunehmend grösser werdenden Berg. Natürlich hab ich die Bücher nicht in normalen Buchladen zum normalen Preis erstanden, wir haben in Chemnitz zum Glück einen Restpostenbuchladen also gab es beide Bücher für die Hälfte.


Kismet vs. Kismet, 
im Ring stehen Jill Kismet Dämonenjägerin contra Kismet Knight Vampirpsychologin. Nein das ist kein Scherz, die Frau ist wirklich Vampirpsychologin die beständig damit kämpft ihre Psyche zusammenzuhalten und mit der magischen Welt zurechtzukommen. Sie sollte sich ein Beispiel an der anderen Kismet nehmen, die hat keine Psychoprobleme und dank Silberschwert, Pistole und anderer Spielereien kommt sie ganz hervorragend mit der magischen Welt zurecht, nur die meist nicht mit ihr. 

364 Seiten, LYX Egmont
Lilith Saintcrow beweist mit ihrer Jill Kismet Reihe das Dark-Fantasy für Frauen wirklich Spass machen kann, eine starke Heldin die den Dämonen in den Hintern tritt und das mit Herz und Verstand. Charaktere die sich der Leserin als rund und glaubwürdig präsentieren, ein konstant guter Schreibstil der die dunkele Welt der  Heldin beim lesen vor dem inneren Auge plastisch werden lässt. Der Mord an 5 Polizisten und vor allem die Spuren die eindeutig auf einen übersinnlichen Täter verweissen ruft die örtliche Jägerin auf den Plan, Jill Kismet, klingt ein bisschen nach Buffy, ist es auch aber düsterer und deutlich Erwachsener. Der Fall führt Jill Kismet in die Untiefen übersinnlicher Politik und dämonischen Wahnsinns und ganz nebenbei lernt sie auch noch Saul kennen, einen Werpuma, der ihr hilft den Fall zu lösen und sich in ihr Herz schleicht. (Klar der Mann muss sein sonst wäre es ja keine Dark-Fantasy für Frauen)

442 Seiten, Knauer
Lynda Hillburn liefert uns mit ihrem "Vampire lieben länger" dagegen das Negativbeispiel, wer die Biss Reihe liebt wird das Buch grade noch so lesen können ohne um die Bäume zu weinen die dafür sterben mussten. Es geht um Sex, Sex,Sex leider nicht die gute anregende Variante von geschriebenem Porno sondern die langweilige Einfallslose. Ja die Sorte bei der man betet das sie bald vorbei sein möge, die aber leider konstant im ganzen Buch völlig von der Geschichte losgelöst aufploppt um das eh schon verstörende Gefühl beim Lesen noch in schönster Regelmässigkeit zu verstärken.
Ahhhh die Geschichte, trotz 442 Seiten ist die in einem Satz erzählt. Meistervampir(gut) liebt Vampirpsychologin, älterer Meistervampir (Böse) taucht auf manipuliert Psychologin um sie zur Sexsklavin zu machen (die Begründung dafür erspar ich euch lieber, aber ich hab nach einer Wand für meinen Kopf gesucht), guter Meistervampir rettet sie. Die Hauptfigur ist ungefähr so selbstständig wie eine Vierjährige, ihr grösstes Problem mit ihrem Lover ist das er sie ständig bevormundet, was dann auch Regelmässig in einem Anfall von dummen Trotz ihrerseits führt, immer dann wenn es grade wirklich gefährlich wird logischerweise. Warum die gute Psychologin sich ständig so verhält als ob sie nicht in der Lage wäre sich die Schuhe zuzubinden und dann ständig von jedem und allem gerettet werden muss aber am Ende natürlich die absolute Heldin ist, muss ich ja zum glück nicht verstehen.
Liest man diese unglaubwürdig unterirdische Mischung aus Sex, Langeweile, Sex, Sinnlosigkeit, Sex, Pubertärem Gefasel und Sex  ist man sich sicher, die Autorin ist 14, maximal. Da wären wir dann auch bei der überraschensten Wendung des Buches, die Autorin ist Baujahr 1951, was beweisst; JA, die Pubertät kann ziemlich lange dauern.

Ich kann euch Lilith Saintcrow und ihre Jill Kismet Reihe wirklich ans Herz legen, alle Bücher der Reihe lesen sich gut und spannend wobei Dämonenmal Band eins der Serie ist. wirklich spannende Geschichten mit genau dem richtigen Mass an Erotik, Herz, Horror, Krimi und Action. Sicher hohe Literatur ist etwas anderes, aber für einen gemütlichen Lesenachmittag mit Tee und Keksen genau das Richtige. 

"Vampire leben länger" gehört in dagegen in die Rubrik, die armen Bäume, WAAAARRRUUUMMMM??????
Das Buch ist konstant langweilig, die Story an Sinnfreiheit kaum zu überbieten, die Charaktere so blass und zweidimensional wie ein Betttuch nach dem Gang durch Chlorbleiche und Mangelautomat. Das ganze kocht die Autorin dann in einem starken Sud aus blubberndem Hormon bis auch der letzte Rest von "Lesbar" aus den Seiten des Buches gekocht wurde. Leider schafft es das Buch noch nicht mal in die Kategorie "You have to read it, to believe, how bad" sondern einfach nur in die "Puh, es ist Papier und recyclebar, wo ist der Ofen?"

Sonntag, 4. Dezember 2011

SHE-BAAL AND THE MAGICAL BATH DEFENDERS oder Badumbau die Erste

Mein Bad geht gar nicht, naja eigentlich trifft das auf die komplette Wohnung zu aber da mein Vermieter mir immer noch nicht verraten will wann er denn gedenkt meinen Boden auszutauschen (billigteppichboden nach 5 Jahren ist das einfach nur noch Mist) fang ich mit dem Raum an der es am dringensten nötig hat uuunnnndddd keinen neuen Boden kriegt, das Bad.

Diejenigen die bei NatronundSoda sind haben eventuell das erste Teil fürs Bad schon gesehen das SHE-BAAL (Selbständig hängende elegante Bade Aufräum und Ablage Lösung, danke Elke für den tollen Namen :-) ). Für die die es noch nicht kennen hier ist meine Lösung für das Ablageproblem im Bad

Einmal das ungefüllte SHE-BAAL

und einmal mit Füllung


Das ganze Ist eigentlich aus der Idee eines an der Wand Hängenden Ringhalters entstanden, ja ja wie Projekte manchmal wachsen können. Das SHE-BAAL ist fast komplett aus Sperrmüll, billigen Dingen aus Nanu Nana und Ein Euro Shops und Dingen die ich rumliegen hatte, entstanden. Hier mal eine kleine Auflistung um euch eine Vorstellung zu geben.

-die Platte hintendran ist das Seitenteil von so einem Leinwandschrank, also eigentlich nur ein Rahmen mit Bespannung. Da hab ich Sperrholz dahinter gesetzt damit ich was hab wo ich Dinge dran festschrauben kann.
-Die Gläschen und die Kisten sind von Nanu Nana und waren da im Ausverkauf.
-Die Hacken hatte ich zum Teil da zum teil sind sie beim Sperrmüll abgeschraubt.
-Zum Aufhängen sind hinten so teile für Hängeschränke dran auch vom Sperrmüll abgeschraubt.
-Die Ohrringaufhänger sind aus Golddrahtresten die ich noch von ner anderen Bastelei über hatte, einfach verdrillt.
-Die kleinen Blumen sind von einem Kleid über geblieben das mit dennen besetzt war, flux mit ein bissi Goldspray bearbeitet und am Schluss fetgeklebt.
-Die Hacken an dennen die Ketten hängen sind eigentlich Bilderhacken gabs im zehnerpack im Baumarkt
-Die Blumenhalter links und rechts sind eigentlich Zahnbürstenhalter


Und genauso will ich das restliche Bad umgestallten, also im gleichen Stil und der Vorgabe möglichst viel zu recyceln.

Also hier nun der Ist Zustand des Bades.

Hier ein Blick auf mein Waschbecken mit dem SHE-BAAL,
eigentlich schaut das ja ganz nett aus passt aber nicht zusammen

Mein Klo, leider aufgrund eines kleinen Unfalls
 nur mit Brille im Moment und meine Dusche.
Ja das ist mein Werkzeugkasten da im Bild



Hier mal ein kleiner Plan, Dusche, Klo und Waschbecken,
 sollten gut zu erkennen sein.
Die beiden Kästen neben der Tür sind Badeschränke 

So geht das alles nicht also hier der Plan.

Der Badspiegel wird umgebaut so das zusätzliche Ablagefläche entsteht, damit hab ich schon mal angefangen und gleich ein Bildchen davon gemacht damit ihr ne Idee bekommt was ich vorhabe.
Woher die komischen Schwarzen Balken sind?
 *shrug* keinen Blassen.
Dann wird das ganze natürlich noch passend gestrichen und lackiert. Licht soll auch noch ran, das hatte ich bis dato nämlich am Spiegel noch nicht und mit viel Licht wird das schminken doch deutlich einfacher. Wie ich das allerdings genau mach weiss ich noch nicht aber eine Art Lichtleiste innen um den Spiegel würde mir am besten gefallen.
 Über den Spiegel kommen 4 oder 6 Steckdosen je nachdem wie viele ich da hinbekomm um das leidige Steckdosenproblem ein für allemal zu erledigen. Und wenn ich das hinbekommen hab schau ich mal was mir noch so einfällt. Ach und den Schminkspiegel will ich noch integrieren, wie weiss ich allerdings auch noch nicht. Aber mir wird schon was zu dem Thema einfallen^^

Dann hab ich auf dem Sperrmüll einen Stuhl gefunden der wird passend zum Bad gestalltet, gepolstert und eventuell auch noch mit einem Gimmik versehen (ich liebe so kleine Spielerein). Hier ist das gute Stück.


Die Tapete über den Fliessen kriegt einen Auberginefarbenen Anstich, ausserdem will ich eine Toilettenablage für Klopapier, Bücher und was sonst noch so in der Nähe des Klos gebraucht wird bauen. Selbiges Gilt für die Dusche auch da soll eine selbstgebaute Ablage in Zukunft für Ordnung und Übersicht sorgen.

So nun könnt ihr mich für verrückt erklären oder auch nicht ^^

Gedankenschlaglichter, die Erste

Gedankenschlaglichter nenne ich Kurzgeschichten die ich ab und an mal schreibe und sich komplett auf die Gedanken einer Person beziehen. Ich schreibe diese Spezielle Form öfter mal und habe daran besonderen Spass. 
Weil grad Weihnachten vor der Tür steht und ich gestern durch das Vorweihnachtssamstagchaos getaumelt geschoben und gedrängt wurde, kriget ihr als erstes eine Kleinigkeit zum Thema Weihnachten


Eisblumen

Trostlos, ja trostlos das beschreibt es wohl am besten, grau in grau und das Anfang Dezember, kein Schnee nur blöder Regen noch nicht mal richtig kalt ist es. Irgendwie kaum zu glauben das bald Weihnachten sein soll, ja gut die Innenstadt ist mit dem Weihnachtsmarkt vollgestopft und aus Lautsprechern rieselt einem Stille Nacht heilige Nacht entgegen, aber so richtig Weihnachten ist das ja nun nicht.
Nein das ist vor allem vorweihnachtlicher Konsumstress mit Folklorebemalung. Aber es ist einfach noch nicht Winter, es ist Herbst. Der Erste Schnee ist noch ewig entfernt und das mit den weißen Weihnachten wird dieses Jahr wohl wieder nichts.Ich glaub dieses Jahr fahr ich an den Nordpol, da ist wenigstens Schnee und bestimmt kein aufblasbarer 2 Meter großer Weihnachtsmann der verkündet das es dieses Jahr wieder Hammerweihnachtspreise gibt.
Warum bin ich überhaupt in die Stadt gefahren? Klar weil ich die Weihnachtsgeschenke für Freunde und Familie dieses Jahr nicht wieder auf den letzten Drücker kaufen wollte, nein dieses Jahr wollte ich vorbereitet sein, also auf in die Stadt. Schöne Dinge kaufen, nützlich sollen sie sein und dem Geschenkempfänger gefallen und ihn glücklich machen. Mann jedes Jahr derselbe Mist.
Was schenke ich wem? Bei manchen ist das ja einfach, aber mal ehrlich, so richtig harte Brocken sind auch dabei. Eltern zum Beispiel, was schenkt man denen bloß? Wieder ein sinnfreies Küchenuntersiel für Mama und eine CD für Papa? Oder doch besser eine DVD, aber irgendwie ist das so unkreativ, und irgendwie auch lieblos, immerhin haben die beiden sich ja echt um einen gekümmert, da sollte schon was besseres drin sein. Und dann belasten die Einkäufe immer so massiv das Budget. Ja man kriegt ja auch was aber am Ende, aber hat man ein Haufen Zeug das keiner wollte und keiner gebraucht hat. Blödes Weihnachten blödes.
Wer hat sich den Quatsch nur ausgedacht? Ja ich weiss Christi Geburt und so, ist ja alles fein, aber der Quatsch außen rum, Weihnachtskonsumterror ab September, Geschenkzwang und dann die Bäume die zu Millionen für den Mist ihr leben lassen müssen und dann auch noch die Wohnung vollnadeln. Mal ganz abgesehen von Singenden Plastikweihnachtsmännern, Glow in the Dark Engeln, blinkenden Sternen, Augenkrebs verursachenden Christbaumkugeln und umweltverschmutzendem Lametta.
Ernsthaft man sollte Weihnachten einfach abschaffen.
Plötzlich steht vor mir auch noch so ein Typ in einem Weihnachtsmannkostüm, der Bart hat auch schon bessere Zeiten gesehen. Wollen wir wetten das der gleich um eine Spende bittet, ja das hat noch gefehlt weihnachtlicher Spendenterror, für Afrika, gegen Waldsterben, für den Tierschutz oder sonst irgend was in der Art. Oder ich kriege gleich ein tolles buntes Heftchen das mit bei der Suche nach dem ultimativen Weihnachtsgeschenk helfen soll, mit tollen Rabatten nur zu Weihnachten.
Aber nichts von alledem geschieht.
Er drückt mir mit einem lächeln eine Eisblume aus Papier in die Hand und sagt, Bald ist Weihnachten, der Tag an dem wir mit der Familie im stillen feiern und den Glanz in ihren Augen sehen wenn wir ihnen unsere Geschenke geben, wo der Weihnachtbaum in sanftem Licht erstrahlt, und die Menschen einen Moment innehalten.
Dann verschwindet er in der Menge.
Ich betrachte die Eisblume und beginne zu lächeln. Bald ist Weihnachten.

1. Post oder: Warum einen Blog?

Erstmal Hallo und Herzlich Wilkommen (sucht euch eines aus *grins*) auf meinem neuen Blog.
Als erstes wollt ihr sicher wissen wer denn hier eigentlich so Dinge zum besten gibt, also ich bin die Dani. Ja das mit dem die Dani war net immer so geboren worden bin ich als der Daniel leider nur äusserlich, innerlich wars schon immer die Dani oder die Daniela, was euch besser gefällt. Ums also kurz zu machen ich bin eine Transindente Frau, aber darum soll es in diesem Blog nicht gehen, naja nicht hauptsächlich.
Ich will hier meine Gedanken und aktuellen Projekte mit euch teilen. Kurzgeschichten, Bilder oder Dinge die ich grade Baue oder Bastele oder eben Gedankengänge mit denen ich grade wieder mal herumspiele, ja was das angeht bin ich ne Katze mit einem Wollknäul. Kein Thema ist off Topic.


Aber das klärt eigentlich ja nicht den Titel des Blogs, Warum ein Blog?
Dafür gibt es zwei Gründe, erstens hoffe ich auf jede Menge Resonanz und natürlich auch Kritik für die Sachen an denen ich arbeite und zweitens möchte ich meine Gedanken zur Diskussion stellen den nur so kann neues entstehen. Oder anders gesagt ich hoffe auf ganz ganz viel Input zu meinem Output um immer wieder kreative Anstösse zu erhalten.
Naja der Werbeeffekt für Dinge die ich Liebe kommt auch noch dazu, nein ich werd hier keine Produkte bewerben, ich denke da an sowas wie meine Hobbies.


So nun entlass ich euch aber in meinen Blog, ich hoffe ihr habt viel Spass und nutzt ausgiebig die Kommentarfunktion